logo
Weblog von DarKAngels
[mein Blog] [anderes Blog]

-=/Angels¥Heaven\=-

03.09.10 02:40

gdam gdam gdam


Arena Ludwigsburg / LUDWIGSBURG
Mi, 03.11.10 20:00 Uhr


bild




Zum zweiten mal darf ich sie live erleben. Yeah

Und dieses schicke Teil:
bild
....: ist mit den Shirts bald auf dem Weg in meine Armen.

http://www.volbeat.dk/home.php
Noch 6 Tage


Die nächsten Nächte werd ich zu 99.99% nicht schlafen können

dennoch, babbel ich mal gute Nacht

30.08.10 01:06

Frosch... EN

Danke hierbei an einen "D C"




Der Mond



Rapante
[yoztube]Odt7HWaVU9I[/youtube]


Hunger

28.08.10 12:49

Das Iron Baby



bild

27.08.10 04:00

Dem Bub würd ich zu gern...

.... in die Backe knuffen xDDD











//Scheiße 4Uhr ... ich geh pennen O_o

23.08.10 11:41

Erinnerung an einen Mörder - Petra Hammesfahr

bild

    Es gab für Felix nie einen Grund seinen Vater zu fürchten. Vor seiner Mutter hat der Achtjährige panische Angst, als er ein Diktat mit 17 Fehlern daheim zur Unterschrift vorlegen soll. Charlotte Meller will unbedingt ein Genie aus ihrem Sohn machen, prügelt oft genug nur aus Frust auf den Jungen ein, vernachlässigt die beiden kleinen Töchter und macht ihrem Mann das Leben zur Hölle. Für seinen Vater, das weiß Felix, sind ein paar Fehler nicht so schlimm. Deshalb geht er mit seinem Diktat lieber zu der Baustelle, auf der Thorsten Meller arbeitet. Als er dort hört, sein Vater sei bereits nach Hause gefahren, tritt auch Felix erleichtert den Heimweg an. Stunden später wird er in der Stadt aufgegriffen - mit einer Stichverletzung im Hals. Es ist nicht nur sein Blut, mit dem er über und über besudelt ist




Eine Passage zum Erschrecken:

    Das heiße Eisen traf nicht mich. Es prallte hinter dem Bügelbrett auf die Tischkante und fiel zu Boden, wo meine Schwestern mit der Puppe spielten. Sabine hatte mit ihren vier Jahren schon genügend Erfahrungen mit Mutters Wutausbrüchen und konnte rechtzeitig ausweichen. Aber Annika war noch so klein.
    Sie trug nur ein Hemdchen und das Windelhöschen, wurde am rechten Beinchen getroffen, genau genommen nur gestreift. Trotzdem schrie sie vor Schreck und Schmerz sofort los.
    Mutter riss sie vom Boden hoch, setzt sie auf den Tisch und untersuchte sie hastig. Die Haut am Oberschenkel war gerötet, Brandblasen hatten sich noch nicht gebildet. Der Giftzahn warf ebenfalls einen Blick auf die Rötung und meinte, das sei nicht so tragisch. << Kühl es, Charlotte, dann tut es nicht mehr weh. >>
    Mutter wies mich an, ein frischgebügeltes Geschirrtuch - ja, die wurden damals bei uns gebügelt - unter den Wasserhahn zu halten und ihr zu geben.
    Sie wickelte es tropfnass um Annikas Bei, setzte die Kleine in den Hochstuhl und stelle verärgert fest, das sie einen Stapel Bettwäsche noch einmal waschen und wohl auch die Küche putzen musste. Weil Annikas Windel nicht mehr dicht und mehr als nur feucht war. Wo die Kleine gesessen hatte, waren deutlich grün-braune Streifen auf dem Fußboden zu sehen.
    Annika schrie in unverminderter Lautstärke weiter. Der Giftzahn verzög gequält das Gesicht, fasste sich an die Stirn und verlangte: << Bring um Gottes willen das Balg zur Ruhe, Charlotte, ehe mir der Schädel platzt.>>

    Mutter holte aus und schlug Annika so heftig ins Gesicht, das ihr Köpfchen nach hinten flog. Für zwei, drei Sekunden verstummte unsere Kleine tatsächlich, danach schrie sie nur umso lauter und schriller. Und Mutter fasste unter ihren Achseln, hob sie ein Stück weit aus dem Stuhl, schüttelte sie heftig und brüllte sie an: <<Sei sitll, verdammt! So Schlimm ist es doch garnicht!>>
    Als auch das nicht half, knallte Mutter sie zurück in den Hochstuhl.
    Ja! Knallte. Ich hörte das Holz knirschen. Annika sackte in sich zusammen und fiel mit dem Köpfchen vornüber....

    [...]
    .., Vater mit Annika im Arm neben ihr auf der Eckbank, Meine Pausenbrote hatte er bereits geschmiert und eingewickelt. Nun Wollte er Annika ein Fläschchen geben, aber sie trank nicht, schaute in nur an - mit einem Auge, das andere war zu. Dafür stand ihr Mündchen halb offen und war irgendwie schief, der Sauger rutschte immer wieder heraus...



Bei dieser Text-Passage wollte ich das Buch vorerst nicht mehr anrühren. Das Baby was zu Schaden kam, war in diesem Moment 8 Monate alt. Älter wurde es auch nicht. Am nächsten Nachmittag, waren die beiden Mädchen nicht mehr am Leben und die Mutter ebenso nicht.

Nachdem ich "Vater unser in der Hölle" las, dachte ich es gäbe nix schlimmeres. Aber als Mutter selbst, fühlt man bei jedem Satz in einem "Erfahrungsbericht" aufs neue die aufkommende Wut und die Tränen in sich aufsteigen.
Warum ich es mir antue?
Kann daran liegen, das es mir teilweise als Kind nicht anderster erging. Nur das ich doch eine recht annehmbare Kindheit hatte, wenn auch mit großen Erinnerungslücken.
Wenn ich dann so Bücher lese und es kommen, wie in beinahe jeder Doku, Baby´s oder Kinder vor, dann habe ich meine Eigenen vor Auge. Aber die Eltern sind immer andere Fantasiegeschöpfe. Gedankengeister, so könnte man sie auch nennen. Oder eine leichte Abbildung meiner Eltern. Darauf habe ich keinen Einfluss, ich lese einfach. Die Bilder kommen automatisch.

Und man bedenke, es ist heute immer noch so wie damals in den 70er, 80er und 90er. Eltern prügeln auf ihre Kinder ein, und fühlen sich kein bisschen schuldig, nein... die Schuld trägt immer das Kind. Denn es ist da und es geht nie wieder weg. Außer man bringt es um. Nur dann trägt man eine Schuld, nämlich im Knast...


- armseelig -