Der trauernde Schwan
Lest euch das mal durch,ich find das sooo süß
und doch so traurig 
26.05.2006
Trauerschwan liebt Tretboot
Wo die Liebe hinfällt: Am münsterschen Aasee hat sich ein schwarzer Trauerschwan unsterblich verliebt - in ein schwanenförmiges Tretboot. Rührend umwirbt der Junggeselle seine Angebetete, doch die bleibt kühl.

Majestätisch streckt der kohlschwarze Vogel seinen langen Hals in die Höhe und gibt einen herzzerreißenden Schrei von sich. Sein Ruf bleibt jedoch ungehört, die angebetete Schwanendame schweigt. Sie kann ihn nicht hören, sie kann ihm nicht antworten: Die weiße Schwanenfrau ist aus Plastik. Als Tretboot versüßt sie bei schönem Wetter Besuchern den Aufenthalt am münsterschen Aasee. Die Annäherungsversuche des schwarzen Schwanenmännchens sind somit von vornherein zum Scheitern verurteilt - seiner Bezeichnung Trauerschwan macht der unglücklich Werbende unfreiwillig alle Ehre. Eine tragische Liebesgeschichte.
Romanze ohne Happy End
Heimisch ist der schwarze Schwan eigentlich in Australien. In Europa wird er höchstens gelegentlich in Parkanlagen als Ziervogel gehalten. In freier Wildbahn kommen die Tiere kaum vor. Da das münstersche Exemplar kaum Scheu vor Menschen zeigt, sei es wahrscheinlich jemandem entflogen, vermutet Wewers. Wie lange die Romanze mit dem Tretboot andauern wird, ist jedoch schwer zu sagen. "Es kann sein, dass mit dem Ende der Brutsaison im Juli alles vorbei ist", sagt der Biologe. Allerdings sei es auch möglich, dass die unglückliche Liebesgeschichte im nächsten Jahr eine Fortsetzung findet. Bis dahin zieht der Trauerschwan seine traurigen Kreise weiterhin einsam um die weiße Schwanendame.
15. November 2007
"Petra" überwintert im Zoo!
Im Dezember werden Schwan und Tretboot von Münsters Aasee in den Allwetterzoo umziehen

Würde man "Petra" fragen können, bliebe Münsters berühmte Schwarze Schwänin mit Sicherheit lieber am Aasee. Hier kennt sie sich aus, hier wird sie bewundert, gestreichelt und gefüttert. Doch der Winter steht vor der Tür und der Aasee könnte zufrieren. Eis würde aber "Petras" Partner, dem weißen Schwanentretboot, beträchtlichen Schaden zufügen. Das Boot müsste vor dem großen Frost in eine Halle gebracht werden. Doch was würde dann aus "Petra"? Die Ideallösung wäre eine winterfeste Unterbringung des echten und des Plastikschwans im Bereich der Yachtschule Overschmidt, wie vom Zoo schon vor geraumer Zeit vorgeschlagen. Eine solche Möglichkeit soll im Zuge des Neubaus der Aasee-Terrassen auch geschaffen werden, kann jedoch aus technischen Gründen frühestens bis Februar 2008 realisiert werden. Deshalb haben wir uns kurzfristig bereit erklärt, die bereits angedachte "Notlösung" umzusetzen und beide Schwäne im Zoo überwintern zu lassen.
Zum Glück fanden wir sofort Unterstützung: Der münstersche Zoo-Verein finanziert mit einer Spende das Winterquartier für "Petra". Im Bereich des Zooteiches, auf dem die Trauerschwänin schon im letzten Winter lebte, wird eine schwanengerechte Hütte gebaut. So müssen die Pelikane nicht wieder ihr Haus für den Schwan räumen. Das Tretboot wird im Teich verankert. Auf diese Weise können beide Schwäne sicher und gut versorgt den Winter überstehen. Der Umzug von "Petra" mitsamt Tretboot wird am Mittwoch, 5. Dezember, stattfinden.

Sie ist sein ein und alles und die Liebe hält mittlerweile über ein Jahr an!!
und doch so traurig 26.05.2006
Trauerschwan liebt Tretboot
Wo die Liebe hinfällt: Am münsterschen Aasee hat sich ein schwarzer Trauerschwan unsterblich verliebt - in ein schwanenförmiges Tretboot. Rührend umwirbt der Junggeselle seine Angebetete, doch die bleibt kühl.

Majestätisch streckt der kohlschwarze Vogel seinen langen Hals in die Höhe und gibt einen herzzerreißenden Schrei von sich. Sein Ruf bleibt jedoch ungehört, die angebetete Schwanendame schweigt. Sie kann ihn nicht hören, sie kann ihm nicht antworten: Die weiße Schwanenfrau ist aus Plastik. Als Tretboot versüßt sie bei schönem Wetter Besuchern den Aufenthalt am münsterschen Aasee. Die Annäherungsversuche des schwarzen Schwanenmännchens sind somit von vornherein zum Scheitern verurteilt - seiner Bezeichnung Trauerschwan macht der unglücklich Werbende unfreiwillig alle Ehre. Eine tragische Liebesgeschichte.
Romanze ohne Happy End
Heimisch ist der schwarze Schwan eigentlich in Australien. In Europa wird er höchstens gelegentlich in Parkanlagen als Ziervogel gehalten. In freier Wildbahn kommen die Tiere kaum vor. Da das münstersche Exemplar kaum Scheu vor Menschen zeigt, sei es wahrscheinlich jemandem entflogen, vermutet Wewers. Wie lange die Romanze mit dem Tretboot andauern wird, ist jedoch schwer zu sagen. "Es kann sein, dass mit dem Ende der Brutsaison im Juli alles vorbei ist", sagt der Biologe. Allerdings sei es auch möglich, dass die unglückliche Liebesgeschichte im nächsten Jahr eine Fortsetzung findet. Bis dahin zieht der Trauerschwan seine traurigen Kreise weiterhin einsam um die weiße Schwanendame.
15. November 2007
"Petra" überwintert im Zoo!
Im Dezember werden Schwan und Tretboot von Münsters Aasee in den Allwetterzoo umziehen

Würde man "Petra" fragen können, bliebe Münsters berühmte Schwarze Schwänin mit Sicherheit lieber am Aasee. Hier kennt sie sich aus, hier wird sie bewundert, gestreichelt und gefüttert. Doch der Winter steht vor der Tür und der Aasee könnte zufrieren. Eis würde aber "Petras" Partner, dem weißen Schwanentretboot, beträchtlichen Schaden zufügen. Das Boot müsste vor dem großen Frost in eine Halle gebracht werden. Doch was würde dann aus "Petra"? Die Ideallösung wäre eine winterfeste Unterbringung des echten und des Plastikschwans im Bereich der Yachtschule Overschmidt, wie vom Zoo schon vor geraumer Zeit vorgeschlagen. Eine solche Möglichkeit soll im Zuge des Neubaus der Aasee-Terrassen auch geschaffen werden, kann jedoch aus technischen Gründen frühestens bis Februar 2008 realisiert werden. Deshalb haben wir uns kurzfristig bereit erklärt, die bereits angedachte "Notlösung" umzusetzen und beide Schwäne im Zoo überwintern zu lassen.
Zum Glück fanden wir sofort Unterstützung: Der münstersche Zoo-Verein finanziert mit einer Spende das Winterquartier für "Petra". Im Bereich des Zooteiches, auf dem die Trauerschwänin schon im letzten Winter lebte, wird eine schwanengerechte Hütte gebaut. So müssen die Pelikane nicht wieder ihr Haus für den Schwan räumen. Das Tretboot wird im Teich verankert. Auf diese Weise können beide Schwäne sicher und gut versorgt den Winter überstehen. Der Umzug von "Petra" mitsamt Tretboot wird am Mittwoch, 5. Dezember, stattfinden.

Sie ist sein ein und alles und die Liebe hält mittlerweile über ein Jahr an!!





