Stilblüten aus meinem Arbeitsalltag
Ich bin Personaler, mag meinen Job und mag auch die ganzen Personal- und Bewerbungsgespräche... aber manchmal, wirklich nur manchmal frag ich mich echt, wo manche Leute waren als Hirn verteilt wurde...
I = Ich
B = Bewerber
1:
am Telefon: kurzes Vorgespräch um welche Stelle es sich handelt bla bla blubb
I: Wenn Sie interesse an der Arbeit haben, möchte ich Sie bitten zu mir ins Büro zu kommen (in Ffm)
B: Aber ich wohne doch in Mainz.
I: Das weiß ich, aber zu einem Vorstellungsgespräch müssten Sie bitte zu mir ins Büro kommen.
B: Ja aber, das ist doch so weit weg... Sie können doch auch zu mir kommen.
I: Entschuldigung, aber Sie wollen doch was von mir, warum sollte ich da zu Ihnen kommen?
B: Ja also, nach Frankfurt kommen kann ich nicht.
I: Dann tut es mir leid, da kann ich dann nichts für Sie tun.
B: Hmmm und was machen wir da jetzt? Sie können mich doch einfach so einstellen.
I: ???
(ja klar, ich stell jemanden ein, den ich noch nie gesehen habe)
2:
Persönlich: bei mir im Büro.
I: OK, wir verbleiben dann so, dass wir zwischen den Jahren (d. h. zwischen Weihnachten und Neujahr) noch einmal miteinander telefonieren und Sie mir mitteilen, ob Sie bei uns anfangen möchten oder nicht.
B: Ja ok, so machen wir das. Aber ich sagen Ihnen gleich, jetzt am Montag (21.12.09)hab ich einen Termin, da kann ich nicht arbeiten.
I: Ähhh, wir haben uns gerade darauf geeinigt, dass Sie mir zwischen dem 28.12. und 31.12.09 bescheid sagen, ob Sie überhaupt bei uns anfangen wollen. Das heißt, dass Sie am Montag sowie so nicht bei uns sind. Da können Sie eigentlich machen was Sie wollen...
B: Äh, ach so...
3:
am Telefon: kurzes Vorgespräch um welche Stelle es sich handelt bla bla blubb
Arbeitsort: Frankfurt am Main
I: Arbeitsort ist Frankfurt am Main
B: Ich komme aber aus Offenbach
I: Das tut mir ja auch leid, aber Sie können ja nach Frankfurt fahren und hier arbeiten.
B: Ja, aber ich wohne doch in Offenbach, ich will hier arbeiten.
I: Ich habe aber keine Arbeit in Offenbach, nur in Frankfurt oder in Wiesbaden. Außerdem ist es ja von OF nach Ffm nicht so weit.
B: Das ist wohl war. Sie könnten mit aber auch eine Arbeitsstelle in Offenbach einrichten...
I: ???
(wie wahr wie wahr, ach bin ich unflexibel)
Es gäbe noch einiges mehr zu berichten, aber für heute reicht es.
An manchen Tage, glaube ich verrückt zu werden. Und das schlimme daran, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer...
Oder liegt es an mir? Bin ich zu unflexibel? Könnte ich nicht jeden Bewerber persönlich zuhause aufsuchen, damit diese sich nicht zu mir ins Büro bemühen müssen? Kann ich nicht jedem Bewerber die Arbeit so zurechtrücken, dass es genau das ist, was er möchte?
Äh.. nö, kann ich nicht.
So, das wars... bis Bald...
I = Ich
B = Bewerber
1:
am Telefon: kurzes Vorgespräch um welche Stelle es sich handelt bla bla blubb
I: Wenn Sie interesse an der Arbeit haben, möchte ich Sie bitten zu mir ins Büro zu kommen (in Ffm)
B: Aber ich wohne doch in Mainz.
I: Das weiß ich, aber zu einem Vorstellungsgespräch müssten Sie bitte zu mir ins Büro kommen.
B: Ja aber, das ist doch so weit weg... Sie können doch auch zu mir kommen.
I: Entschuldigung, aber Sie wollen doch was von mir, warum sollte ich da zu Ihnen kommen?
B: Ja also, nach Frankfurt kommen kann ich nicht.
I: Dann tut es mir leid, da kann ich dann nichts für Sie tun.
B: Hmmm und was machen wir da jetzt? Sie können mich doch einfach so einstellen.
I: ???
(ja klar, ich stell jemanden ein, den ich noch nie gesehen habe)
2:
Persönlich: bei mir im Büro.
I: OK, wir verbleiben dann so, dass wir zwischen den Jahren (d. h. zwischen Weihnachten und Neujahr) noch einmal miteinander telefonieren und Sie mir mitteilen, ob Sie bei uns anfangen möchten oder nicht.
B: Ja ok, so machen wir das. Aber ich sagen Ihnen gleich, jetzt am Montag (21.12.09)hab ich einen Termin, da kann ich nicht arbeiten.
I: Ähhh, wir haben uns gerade darauf geeinigt, dass Sie mir zwischen dem 28.12. und 31.12.09 bescheid sagen, ob Sie überhaupt bei uns anfangen wollen. Das heißt, dass Sie am Montag sowie so nicht bei uns sind. Da können Sie eigentlich machen was Sie wollen...
B: Äh, ach so...
3:
am Telefon: kurzes Vorgespräch um welche Stelle es sich handelt bla bla blubb
Arbeitsort: Frankfurt am Main
I: Arbeitsort ist Frankfurt am Main
B: Ich komme aber aus Offenbach
I: Das tut mir ja auch leid, aber Sie können ja nach Frankfurt fahren und hier arbeiten.
B: Ja, aber ich wohne doch in Offenbach, ich will hier arbeiten.
I: Ich habe aber keine Arbeit in Offenbach, nur in Frankfurt oder in Wiesbaden. Außerdem ist es ja von OF nach Ffm nicht so weit.
B: Das ist wohl war. Sie könnten mit aber auch eine Arbeitsstelle in Offenbach einrichten...
I: ???
(wie wahr wie wahr, ach bin ich unflexibel)
Es gäbe noch einiges mehr zu berichten, aber für heute reicht es.
An manchen Tage, glaube ich verrückt zu werden. Und das schlimme daran, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer...
Oder liegt es an mir? Bin ich zu unflexibel? Könnte ich nicht jeden Bewerber persönlich zuhause aufsuchen, damit diese sich nicht zu mir ins Büro bemühen müssen? Kann ich nicht jedem Bewerber die Arbeit so zurechtrücken, dass es genau das ist, was er möchte?
Äh.. nö, kann ich nicht.
So, das wars... bis Bald...


